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Schwerpunkte in der Forschung

Urbane Polarisierungsprozesse – Schrumpfung, Wachstum und Segregation

Stadtentwicklungsprozesse polarisieren sich zunehmend und sind immer mehr von globalen Dynamiken wie dem Klimawandel, Migrationsbewegungen oder Wirtschaftsbeziehungen geprägt. Neben Politiken des Ausgleichs ungleicher Raumentwicklung wird der Entwicklung von lokalen Strategien der Stadt- und Regionalentwicklung eine große Bedeutung zugesprochen. Bei diesen kommt städtebaulichen Projekten oft eine Schlüsselrolle zu. Im Rahmen dieses Themenfelds soll ein vergleichendes kontextsensibles Verständnis der Rolle des Städtebaus bei diesen sich polarisierenden Stadtentwicklungsprozessen entwickelt werden, das deutlich macht, welche Gestaltungs- und Steuerungsmöglichkeiten es gibt und wo die Grenzen architektonischer und planerischer Interventionen auf lokaler und regionaler Ebene gegenwärtig liegen, bzw. wie diese neu verhandelt werden können.

Wandel des Berufsfelds und universitäre Lehre in Architektur und Stadtplanung

Im Spannungsfeld zwischen einem oft konstatierten Krisen von Architektur und Planung und einer in den letzten Jahren aufgekeimten Debatte zum Berufsfeld und der Ausbildung, widmet sich dieses Themenfeld intensiven Rück- und Ausblicken in das Berufsfeld des Planens und Bauens und die universitäre Lehre in Architektur, Städtebau und Stadtplanung. Dazu zählt auch die empirische Forschung zu gegenwärtigen Arbeitsverhältnissen und Berufspraktiken in Architektur und Stadtplanung.

Konflikte als kritische Momente in der Stadtentwicklung

Große Hoch- und Städtebauprojekte werden zunehmend von zivilgesellschaftlichen Protesten und Konflikten begleitet. In diesen Protesten und Konflikten kommt der Unmut über das jeweilige Projekt, über den Mangel an Beteiligung, oder die generelle Ausrichtung der Stadtpolitik auf verschiedene Weise öffentlich zur Sprache. Dieses Forschungsfeld widmet sich der Frage unter welchen Umständen sich im Kontext von Konflikten und Protesten die jeweilig gängigen architektonischen, städtebaulichen und planerischen Praxen und damit die verschiedenen Selbstverständnisse und Rollenbilder der Architekt/innen, Städtebauer/innen und Stadtplaner/innen verändern.