Siedlung_Intro

Entwerfen und Städtebau

Das Fachgebiet “Entwerfen und Städtebau” (Prof. Dr. Nina Gribat) wird sich in Forschung und Lehre mit Stadtentwicklungsprozessen und deren unterschiedlichen räumlichen, ökonomischen, sozialen und kulturellen Ausprägungen im internationalen Kontext auseinander setzen. Ein Schwerpunkt bildet die Erforschung und Vermittlung von integrierten strategischen Ansätzen des städtebaulichen Entwerfens und Planens, der auf maßstabsübergreifenden interdisziplinären Herangehensweisen beruht. Dabei wird Städtebau als eine Aufgabe begriffen, in die Ansätze von räumlicher Gestaltung, Steuerung und Forschung gleichwertig ineinandergreifen.

Aktuell

Heidelberg Ausstellung

Ausstellungseröffnung in Heidelberg

Bergheim-West – Neue Vielfalt, dichte Packung, Zukunftsquartier?

Präsentation auf der IBA Heidelberg

Im vergangenen Wintersemester kooperierten die Städtebaulehrstühle des Fachbereich Architektur der TU Darmstadt im Rahmen des Bachelorentwurfes ‚Heikelberg‘ mit der IBA Heidelberg. Eine Auswahl der Entwürfe wird ab dem 14. Mai der Öffentlichkeit präsentiert – in Anwesenheit der Entwurfsleitenden Prof. Dr. Nina Gribat und Dipl.-Ing. Andreas Schmitt sowie Jürgen Odszuck, Erster Bürgermeister der Stadt Heidelberg.

Eröffnung: 14.05.2018, 18.00 Uhr.

Ausstellungsort: Sporthalle hinter der Julius-Springer-Schule (Elsa-Brandström-Straße, Ecke Columbusstraße, Heidelberg-Südstadt)

Im Anschluss an die Eröffnung stehen die Studierenden bei einem Rundgang für Rückfragen zu den Entwürfen bereit.

Die Ausstellung läuft bis zum 19. Mai.

» Weitere Information zur Ausstellung

» Ausgewählte Studentenprojekte

Neuerscheinung

Cover_Vergessene Schule

Vergessene Schulen

Architekturlehre zwischen Reform und Revolte um 1968

Nina Gribat, Philipp Misselwitz und Matthias Görlich

Erschienen im November 2017

Inhalt: Mitte der 1960er-Jahre machte sich an deutschen Architekturfakultäten Unmut breit: die Ausbildung zu sogenannten „Künstlerarchitekten“ schien Studierenden und Assistenten nicht mehr zeitgemäß. Aus Protest organisierten sie selbständig disziplinübergreifende Seminare und Prüfungen. Sie verschrieben sich der Verwissenschaftlichung des Entwurfs. Während der Studentenunruhen debattierten sie über den gesellschaftlichen Nutzen von Architektur und Planung, sie erprobten Partizipationsmodelle in der Praxis. Studierende druckten Flugblätter, agitierten in verschiedenen Politgruppen und gründeten Zeitschriften. Anhand von Zeitzeugeninterviews, Archivrecherchen und Autorenbeiträgen wird ein detailliertes Panorama der heute fast „vergessenen Schulen“ entworfen. Die Herausgeber motiviert nicht nur ein historischer Rückblick, sondern auch die Aktualität zu heutigen Debatten über das Berufsbild von Planern und Architekten, sowie deren gesellschaftspolitische Verantwortung.

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Semesterprogramm

EUS_SS2018_Entwurf

Rebstock – Utopia

Entwurf Master – 15 / 20 CP

Das Rebstockgelände liegt in einer Insellage im Westen Frankfurts, umgeben von Autobahnen, dem Westkreuz und Bahngleisen. Das Gebiet ist durch die Lage und eine spezielle Nutzungshistorie heterogen: Aus einem der ersten Flughäfen in Deutschland wurde in den 1960er Jahren ein Volkspark. 20 Jahre später kam ein Erlebnisbad hinzu. Neben vielen Schrebergärten und einem Wohngebiet gibt es Gewerbeansiedlungen und ein Eidechsenschutz- gebiet. Diese Ausgangslage ist optimal für die Entwicklung einer nachbarschaftlichen Zukunfts- vision, die der Frankfurter Entwicklung neue Impulse geben kann. Wie kann sich Rebstock zum Superstadt- teil von Frankfurt entwickeln und einen Ausblick gegen auf unser übermorgiges Leben? Der Entwurf schliesst eine intensive Auseinanderandersetzung mit der aktuellen Stadtentwicklungspraxis, mit der Utopiengeschichte im Städtebau und gegenwärtigen Zukunftstrends ein. Eigene Schwerpunkte und Vertiefungen werden von den Studierenden gesetzt.

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