Frankfurter Häuserkampf 1968/2018: Verbindungen, Kontext und Akteure

Sommersemester 2018

Als Frankfurt nach dem 2. Weltkrieg zum Finanzzentrum der Bundesrepublik wurde, sah die Stadt die Erweiterung der Büronutzungen in innen- stadtnahen Wohngebieten vor. Im zentral gelegenen Westend wurden zahlreiche Hochhäuser geplant. Altbauten wurden spekulativ leer gehalten und Bewohner_innen systematisch vertrieben. Bürger- initiativen, Studierende und andere Gruppen protestestierten im Frankfurter Häuserkampf ab 1968 dagegen. Fünfzig Jahre später fragt dieses Seminar danach, was wir daraus für stadtpolitischen Probleme der Gegenwart lernen können, bei denen Verdrängung erneut zu einem zentralen Thema geworden ist. Dieses Seminar ist ein Forschungs- seminar, das in Kooperation mit dem FG Stadt- und Raumsoziologie angeboten wird. Studierende erarbeiten sich unter Anleitung in kleinen inter- disziplinären Gruppen eine eigene Fragestellung, planen ihre empirische Forschung, führen diese durch und werten ihre so gewonnenen Materialien aus.

German language skills are required.


Forschungsmodul Master – 5 CP

Prof. Dr. Nina Gribat
Prof. Dr. Sybille Frank
Dr. des. Christian Rosen
M.Sc. Iman Charara

Zeit: Mittwoch, 16:15 – 17:45
Ort: FG EUS
1.Treffen: 11.04.2018
Abgabe: 23.07.2018